Innovationspower aus dem Kreativquartier

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Quelle Text & Bild: Peter Pfannes

Coworking und Meeting-Space: Ellen Kimmel und Christa Hünting schaffen Raum für Gedanken und Ideen im Zeitalter der Digitalisierung

Zwei Schwestern – ein Traum. Die beiden Volkacherinnen Ellen Kimmel und Christa Hünting eröffnen in der Volkacher Altstadt das Kreativquartier. Coworking und Meeting-Space lauten die Schlagworte in dem in Volkach bisher einmaligen Zukunftsprojekt, das bisher meist in Großstädten zu finden war. In einem leerstehenden Geschäftsanwesen in der Spitalstraße 8 entsteht die moderne Area für künftige Zusammenarbeit.

Die Räume mit den riesigen Schaufenstern zur Spitalstraße hin werden zurzeit komplett umgebaut. Dabei setzen die beiden Geschäftsinhaberinnen ihre vielfältigen Kreativideen in die Realität um. Gut wenn man bei einem solchen Großprojekt tatkräftige Helfer hat. Nach besten Kräften unterstützen Papa Harald als Trockenbaufachmann Mama Karin als helfende Hand ihre beiden Töchter auf der Baustelle. Bis Mai soll alles fertig sein. Dann wird das Kreativquartier feierlich eröffnet.

Wir wollen einen Ort schaffen, um einfach mal raus zu kommen, um Projekte voran zu bringen, kreativ zu werden und sich miteinander zu vernetzen.

Ellen

Im Kreativquartier entsteht für Interessenten ein zeitlich flexibler Arbeitsplatz, den sich mehrere Menschen teilen. Vor allem Start Ups (Unternehmensgründer), Freelancer (Freie Mitarbeiter) und Selbstständige finden eine hohe Flexibilität vor, sagt Ellen. Investitionen in ein fest gemietetes und oftmals teures Büro seien nicht notwendig. Coworking habe sich mittlerweile zu einer eigenen Kultur entwickelt. Auch ihre Schwester Christa weiß aus eigener Erfahrung, dass an einem Ort, an dem sich Menschen treffen und austauschen können, neue Impulse, Konzepte, Herangehensweisen und Partnerschaften entstehen. Vor allem dann, wenn diese Leute sonst nicht zusammen arbeiten. Die inspirierende Atmosphäre im Kreativquartier sei nicht nur für Selbstständige attraktiv. Auch etablierte Firmen und ihre Arbeitnehmer können auf diese Weise ihre Innovationskraft stärken, erläutert Christa. 

Hier bringen wir eine spannende Kultur und Arbeitsatmosphäre in unsere schöne Weinstadt.

Christa

Beide Schwestern lieben ihr Heimatstädtchen. Sie sind dort fest verwurzelt, der Frauenhandball bei der HSG Volkach ist von ihnen mitgeprägt. Bereits vor vier Jahren gründete Ellen die Kreuz und Quer GmbH, Christa stieg vor einem Jahr als Projektmanagerin mit ein. Voller Ideen und Tatendrang verwirklichen sie mit dem Kreativquartier jetzt ihren Traum. „Wir wollen einen Ort schaffen, an dem sich Menschen beruflich wie privat, vor Ort und digital, vernetzen und Meetings oder Seminare abhalten können“, schwärmt Ellen, die vor vier Wochen ihr zweites Kind bekommen hat. Ihr beruflicher Werdegang ist vielfältig: Hotelfachfrau, medizinische Angestellte, Bachelor in Medieninformatik und Geschäftsführerin und Gründerin der Kreuz & Quer GmbH. Ihre Schwester absolvierte ein Marketing-Studium und blickt auf neun Jahre Berufserfahrung im Bereich Marketing und E-Business zurück. 


„Wir verstehen uns auch privat sehr gut“, sieht Christa eine ideale Basis für die berufliche Zusammenarbeit mit ihrer Schwester. Das Kreativquartier sei ihr „gemeinsames Baby“. Bis die Meeting-Area im Mai eröffnet werden kann, gibt es zwar noch reichlich zu tun, aber Ellens und Christas Pläne für die ersten Monate danach sind schon sehr konkret. „Zunächst werden wir für drei Tage die Woche fixe Coworking-Tage einrichten, bei denen man sich online eintragen oder auch spontan dazu stoßen kann“, erklärt Ellen. „Wer zu uns kommen möchte, kann in unserem Kalender auf www.kreativquartier.online einsehen, wann wir für Coworker geöffnet haben“, ergänzt Christa. 


Das Kreativquartier bietet gemütliche Ecken zum Kaffeetrinken, Wände zum Bemalen und jede Menge Raum für neue Impulse. „Unsere Vision ist es, Menschen in ihre Kreativität zu bringen“, betont Christa. Zusammen mit Ellen freut sie sich auf ein agiles Arbeiten und ein aktives Netzwerk hier in der Region. Mit Kreativsein, das man laut Ellen erlernen kann, Begegnung und spannenden Denkanstößen wollen sie Abwechslung und Spaß in den manchmal tristen Arbeitsalltag bringen.

Responses

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  1. Ein guter Bericht und eine interessante Idee! Viel Glück – Volkach kann Innovation brauchen, die Mainschleifen-Gegend und die Stadt an sich sind gute Nährböden!

    “Das Böse ist stärker, aber das Gute kommt häufiger vor” (Rutger Bregman, “Im Grunde gut”)